» Weselsky mit 95 Prozent wiedergewählt

Claus Weselsky heißt der alte und neue Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer. Er wurde am 9. Mai 2017 in Ludwigshafen von 95 Prozent der rund 200 Delegierten in der Generalversammlung unter dem Motto „Mit Tradition in die Zukunft – 150 Jahre GDL“ wiedergewählt. ... mehr

DB-Angebot

Hinhaltetaktik auf dem Rücken der Fahrgäste

Pressemitteilung - GDL Aktuell - 01.09.2014

„Das heutige Angebot der DB stellt keinerlei substantielle Veränderung dar. Nach wie vor hält der Arbeitgeber an seiner Absicht fest, die Tarifmacht der GDL durch ein fadenscheiniges Kooperationsabkommen zu brechen. Wir werden darum die bereits eingeleiteten Warnstreiks nicht nur wie geplant durchführen, sondern noch weitere folgen lassen, wenn der Arbeitgeber seine Position nicht verändert.“ Mit diesen Worten kommentierte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) Claus Weselsky das heutige Angebot der DB.

Zeitpunkt und Inhalt des Angebots erwecken zudem klar den Eindruck einer lediglich auf Außenwirkung bedachten Offerte der Bahn: „Ohne unsere Ankündigung Warnstreiks durchzuführen, hätte der Arbeitgeber sich nicht gerührt“, so Weselsky und weiter: „Durch ihr Unvermögen die Realität anzuerkennen, ihren Ansatz die GDL dauerhaft zu beschränken und ihre Starrsinnigkeit bei der Forderung nach einer Unterwerfung im Kooperationsabkommen mit der EVG trägt die DB erneut dazu bei, die Fahrgäste ihm höchsten Maße zu verunsichern.“

Die Geduld des Zugpersonals ist zu Ende. Lokomotivführer, Lokrangierführer, Zugbegleiter und Bordgastronomen sowie Disponenten und Instruktoren/Trainer werden sich nicht länger hinhalten lassen, sondern kämpferisch für ihre Forderungen eintreten. Auch wenn die heutigen Arbeitskampfmaßnahmen schwerpunktmäßig den Güterverkehr betreffen, so wird trotzdem in der Zeit von 18:00 bis 21:00 Uhr auch der Personenverkehr erfasst. „Eine Hinhaltetaktik und eine Abhängigkeit von der DB-Hausgewerkschaft, um die berechtigten Forderungen unserer Mitglieder aus dem Zugpersonal zu unterdrücken ist mit uns nicht zu machen“, so Weselsky.



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