» DB-Tarifverhandlungen: Altes Angebot – neu erklärt

Mit diesen Worten lässt sich die fünfte Verhandlungsrunde mit der DB am 28. November 2016 in Frankfurt am Main trefflich beschreiben. Die einzige Veränderung zum Angebot vom 17. November war eine Verhandlungsverpflichtung über die gewonnenen Erkenntnisse der betrieblichen Arbeitszeitprojekte, die der Arbeitgeber statt der geforderten Arbeitszeitregelungen durchführen will. ... mehr

Veolia Verkehr

Konzerntarifverträge gefordert

Aushang Report - GDL Aktuell - 22.07.2014

Mit Schreiben vom 18. Juli 2014 hat die GDL Veolia Verkehr aufgefordert, einen Konzern-Rahmen-Lokomotivführertarifvertrag und einen Konzern-Rahmen-Zugbegleitertarifvertrag abzuschließen. Die Tarifverträge sollen bei der Nord-Ostsee-Bahn (NOB), NordWestBahn (NWB), trans regio, Veolia Verkehr Sachsen-Anhalt (VVSA) sowie bei Veolia Verkehr Personalservice (VVPS) wirksam werden.

Bei der NWB und bei VVSA sind die einheitlichen Rahmenregelungen bereits im Haustarifvertrag wirksam, zumindest für Lokomotivführer. Bei der NOB und bei trans regio gelten Teile davon. Es bietet sich also an, die Regelungen in Konzerntarifverträgen zusammenzufassen. Zugleich können die Regelungen auf den konzerninternen Dienstleister VVPS ausgedehnt werden.

Mit den Rahmentarifverträgen stellte die GDL folgende Forderungen:

  1. Entgelt für Streckenlokomotivführer national von 2 612 bis 3 287 Euro und für Zugbegleiter 2 312 bis 2 879 Euro,
  2. Ergänzung der Entgelttabelle um zwei weitere Stufen, die nach je weiteren fünf Jahren Berufserfahrung erreicht werden sollen. Das maximale Entgelt wäre dann nach 35 statt bisher 25 Jahren Berufserfahrung erreicht; pro weitere Stufe soll das Entgelt um 60 Euro erhöht werden,
  3. eine Absenkung der Referenz-Arbeitszeit von 2 036 auf 1 932 Stunden (37-Stunden-Woche),
  4. eine Erhöhung des Zeitzuschlags für Nachtarbeit von bisher zwei auf dann vier Minuten,
  5. eine Erhöhung der Nachtarbeitszulage von bisher 2,80 Euro auf dann 3 Euro.
  6. Eine Regelung zu einem zeitlich befristeten Kündigungsschutz bei gesundheitsbedingter Fahrdienstuntauglichkeit sowie Anspruch auf Abfindung, wenn eine Weiterbeschäftigung nicht möglich ist.

Eine Antwort des Konzerns und der Unternehmen steht noch aus.

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