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AKN Eisenbahn AG

AGVDE zerstört Gesprächsbasis

Aushang Fakten - GDL Aktuell - 25.07.2014

Nach wie vor sind die Tarifverhandlungen zwischen der GDL und dem AKN-Arbeitgeberverband AGVDE abgebrochen. Es gab Streiks, es gab aber auch Verständigungsversuche, beispielsweise am 11. Juli 2014 in Berlin. In diesem Gespräch hatte die AKN Einigungsbereitschaft signalisiert.

Die Bitte um schriftliche Bestätigung erfüllte sie allerdings nicht selbst, sondern der AGVDE. Und dieser zerstörte die Gesprächsbasis, denn

  • die Laufzeit des Tarifvertrags soll 30 Monate betragen − viel zu lang, um die Weiterentwicklung des Flächentarifvertrags für Lokomotivführer BuRa-LfTV,
  • das Arbeitszeitsystem soll nicht verbessert werden,
  • die außertarifliche Anrechnung der Ruhepausen als Arbeitszeit soll auf das Niveau des BuRa-LfTV angerechnet werden,
  • er verweigert kurzfristig Verhandlungen, sondern will erst den ausformulierten Entwurf eines neuen Tarifvertrags erstellen − Verzögerungstaktik pur.

Der geschäftsführende Vorstand empfiehlt der Tarifkommission der AKN daher in der Sitzung am 30. Juli 2014 das Scheitern der Verhandlungen zu beschließen. Bei Zustimmung kommt es zu weiteren Arbeitskämpfen bei der AKN. Diese werden schneller aufeinander folgen und länger dauern als bisher. Außerdem wird die AKN-Tarifkommission darüber beschließen, ob die GDL-Forderungen zum BuRa-LfTV, die ab 1. Juli 2014 gelten, erhoben werden.

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