» Auch in Zukunft unseren Flächentarifvertrag in allen Eisenbahnverkehrsunternehmen durchsetzen

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Albtal-Verkehrs-Gesellschaft will eigenes Angebot vorlegen

Aushang Fakten - GDL Aktuell - 25.07.2014

Die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH (AVG) lehnte die Forderungen der GDL weitgehend ab. Sie will zu den Tarifverhandlungen am 4. August 2014 ein eigenes Angebot vorlegen. Das ist das Ergebnis der Auftaktrunde vom 23. Juli 2014 in Karlsruhe.

Die GDL machte klar, dass neben Entgelterhöhungen und Verbesserungen bei der Arbeitszeit die Überführung des Tarifwerks in die Systematik des Flächentarifvertrags für Lokomotivführer BuRa-LfTV sehr wichtig ist. Die Schichten müssen besser definiert und der Zeitausgleich für Nachtarbeit muss erhöht werden. Außerdem muss der Sicherungstarifvertrag verbessert werden.

Der Arbeitgeber erklärte, dass die Forderungen zu hoch seien. Auch lehnte die AVG Anpassungen des Sicherungstarifvertrags ab. Die einzelnen Forderungen der GDL will sie jedoch bis zur nächsten Verhandlung noch einmal genau berechnen, um die Auswirkungen besser einschätzen zu können.

In einem Unternehmen, in dem heute schon mehr als 50 Lokomotivführer fehlen, sollten sich die Arbeitgeber genau überlegen, ob sie so weiter machen wollen wie bisher. Die AVG sollte vielmehr die Gelegenheit nutzen, um ein attraktiverer Arbeitgeber zu werden.

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