» DB-Tarifverhandlungen: Altes Angebot – neu erklärt

Mit diesen Worten lässt sich die fünfte Verhandlungsrunde mit der DB am 28. November 2016 in Frankfurt am Main trefflich beschreiben. Die einzige Veränderung zum Angebot vom 17. November war eine Verhandlungsverpflichtung über die gewonnenen Erkenntnisse der betrieblichen Arbeitszeitprojekte, die der Arbeitgeber statt der geforderten Arbeitszeitregelungen durchführen will. ... mehr

Anstoß

Auftakt DB-Tarifverhandlungen

Aushang Fakten - GDL Aktuell - 11.07.2014

Der Ball ist im Feld, das Match kann beginnen. Beim Auftaktgespräch zur Tarifrunde 2014 erläuterte die GDL der DB am 10. Juli in Berlin ihren Forderungskatalog für das Zugpersonal. Der Arbeitgeber bezeichnete die Forderungen sogleich als „völlig überzogen und mit der wirtschaftlichen Situation der Eisenbahnverkehrsunternehmen nicht vereinbar.“

Auch hinsichtlich der Regelung betrieblicher Öffnungsklauseln zeichnete sich ein Dissens ab. Statt der Vereinbarung weiterer Schutzbestimmungen – wie von der GDL gefordert – will die DB mehr Öffnungen, um per betrieblicher Regelung von tarifvertraglichen Schutzbestimmungen abzuweichen. Doch die GDL wird sich keinesfalls aus der Verantwortung als Tarifvertragspartei stehlen und diese auf die Betriebsräte abwälzen. Im Übrigen ist mit ihr eine weitere Flexibilisierung beim Zugpersonal nicht zu machen.

Verhandlungen für Zugbegleiter will die DB schließlich nur führen, wenn sich die GDL mit der EVG auf einen Kooperationsvertrag einigt. Klar ist: Die GDL befürwortet eine faire und vernünftige Kooperationsvereinbarung zwischen GDL, EVG und DB. Doch die Vereinbarung von tariflichen Regelungen, die über alle Beschäftigten hinweg gleich sein müssen, kann nur auf Augenhöhe geschlossen werden. Das betrifft zum Beispiel die von der GDL seit einem knappen Jahr geforderte Regelung zur Ergebnisbeteiligung für die Arbeitnehmer. Die GDL hat hier schon in den vergangenen Wochen Gespräche auf Ebene der Vorsitzenden geführt und wird diese noch vor dem nächsten Verhandlungstermin fortsetzen.

Die zweite Verhandlungsrunde findet am 31. Juli 2014 in Frankfurt am Main statt.

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