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Süd-Thüringen-Bahn

Drei Viertel der Züge standen still

Pressemitteilung - GDL Aktuell - 24.09.2013

„Unsere Kollegen haben Flagge gezeigt. Sie lassen sich nicht vom Marktniveau abkoppeln“, so der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) Claus Weselsky nach dem heutigen vierstündigen Streik bei der Süd-Thüringen-Bahn (STB). Drei Viertel der Züge standen still. Die anderen hatten teilweise gravierende Verspätungen.

Bis heute verweigert die STB die Verhandlungen zum Flächentarifvertrag für Lokomotivführer (BuRa-LfTV) und für Zugbegleiter (BuRa-ZubTV), der schon heute für 97 Prozent der Lokomotivführer in Deutschland gilt. Bei der STB verdienen Lokomotivführer und Kundenbetreuer im Durchschnitt 20 Prozent weniger als ihre Kollegen bei der Deutschen Bahn.

Die GDL wird jedoch nicht zulassen, dass die STB weiterhin den Wettbewerb über die Einkommen des Zugpersonals führt. Sie fordert das Unternehmen auf, endlich an den Verhandlungstisch zu kommen. Bewegt sich die STB nicht, ist mit weiteren Streiks zu rechnen.


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