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erixx GmbH

Viel Arbeit, kaum Ergebnisse

Aushang Report - GDL Aktuell - 23.08.2013

Am 22. August 2013 wurden in Frankfurt am Main die Tarifverhandlungen zwischen GDL und der erixx GmbH fortgesetzt. Zuvor hatte der Arbeitgeber der GDL wie angekündigt den Entwurf eines neuen Haustarifvertrages sowie die Vergleichsberechnungen für die Zugbegleiter zugeleitet.

Wesentlicher Inhalt der Tarifverhandlungen war der Entwurf des Haustarifvertrages, mit dem Ergänzungen zum BuRa-LfTV wie Ruhezeiten, Urlaubsanspruch oder ergänzende Regelungen zu Zulagen vereinbart werden. Auf diese ergänzenden Regelungen bezogen sich die meisten Forderungen der GDL, von denen der Arbeitgeber jedoch kaum eine umgesetzt hat. Die GDL unterstrich die Notwendigkeit ihrer Forderungen und begründete sie nochmals. Es bleibt nun abzuwarten, wie viel Spielraum der Arbeitgeber sieht.

Der Arbeitgeber bot der GDL auch die Anbindung der haustarifvertraglichen Entgelttabelle an die des BuRa-LfTV an. Sie soll zunächst mit 92,5 Prozent erfolgen, aber erst zum 1. November 2013 wirksam werden. Außerdem behielt sich der Arbeitgeber ausdrücklich vor, den Wert abzusenken, wenn er weitere GDL-Forderungen erfüllen sollte. Die Arbeitnehmer würden ihre Verbesserungen, zum Beispiel bei der Arbeitszeit, damit aber selbst finanzieren.

Mit der Zahl 92,5 Prozent geht der Arbeitgeber äußerst geschickt vor. Damit würde die haustarifvertragliche Entgelttabelle um drei Prozent erhöht werden. Der Arbeitgeber ließe also die von der GDL geforderte rückwirkende Entgelterhöhung um drei Prozent zum 1. Februar 2013 zum gleichen Zeitpunkt wirksam werden, wie die „planmäßige" Entgelterhöhung um 2,4 Prozent gemäß BuRa-LfTV zum 1. November 2013. Die Summe aus drei + 2,4 Prozent wären dann drei Prozent. Geschickt ausgetüftelt, doch das wird so nicht klappen!

Am 13. September 2013 werden die Tarifverhandlungen in Berlin fortgesetzt. Die GDL geht fest davon aus, dass an diesem Tag entscheidende Lösungen gefunden werden. Dies gilt nicht nur für die vorliegenden Angebote für Lokomotivführer, sondern auch für die tarifvertraglichen Regelungen für die Zugbegleiter. Klar ist aber auch: einfach wird es nicht.

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