» Das Beste gegen Stau und Luftverschmutzung ist die Schiene

Fast 50 Milliarden Euro sollen die Staus in Deutschland bis zum Jahr 2025 kosten. Der Ärger ist dabei noch nicht eingepreist. Die Luft in den Städten wird immer schlechter. Das Damoklesschwert der Fahrverbote ist noch nicht beseitigt. Die Jamaika-Koalition hat sich auf die Automobilbranche eingeschossen. ... mehr

Zugbegleiter

Was bin ich noch wert?

GDL Aktuell - Aushang Fakten - 18.06.2013

Foto: GDL
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Unser Beruf des Zugbegleiters ist anspruchsvoll. Mit hoher Fachkenntnis und psychologischer Kompetenz repräsentieren wir die Eisenbahnverkehrsunternehmen, helfen Reisenden, geben Auskunft und meistern schwierige Situationen. Als Visitenkarte und Aushängeschild der Unternehmen halten wir täglich den Kopf hin für Verspätungen, Störungen und Fehlplanungen aller Art.

Allzu oft sind wir der Sündenbock für Vorgänge, die nicht wir zu verantworten haben, sondern die durch Unzulänglichkeiten in der Organisation oder durch äußere Einflüsse entstehen. Doch wie wird uns dieser Einsatz gedankt? Von Wertschätzung unserer Arbeit kann keine Rede sein. Im Gegenteil - mit stets neuen Maßnahmen versuchen die Arbeitgeber, unseren Berufsstand zu entwerten und herabzusetzen. Aktuell versucht die DB über die Gesamtbetriebsräte durch Absenkung der psychologischen Anforderungen mehr Luft während der derzeitigen Fachkräfteknappheit zu erlangen.

Klar ist: Wir sind qualifizierte Zugbegleiter, nicht die Fußabtreter der Unternehmen. Wir sorgen für Qualität in den Zügen und haben Anspruch auf Respekt und Anerkennung unserer Arbeit. Darum fordert der bundesweite Arbeitskreis Zugbegleitdienst die Umsetzung des Rahmentarifvertrages für Zugbegleiter (BuRa ZubTV) mit seinen Qualifikations- und Entgeltforderungen!

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