» DB-Tarifverhandlungen: Altes Angebot – neu erklärt

Mit diesen Worten lässt sich die fünfte Verhandlungsrunde mit der DB am 28. November 2016 in Frankfurt am Main trefflich beschreiben. Die einzige Veränderung zum Angebot vom 17. November war eine Verhandlungsverpflichtung über die gewonnenen Erkenntnisse der betrieblichen Arbeitszeitprojekte, die der Arbeitgeber statt der geforderten Arbeitszeitregelungen durchführen will. ... mehr

Zugbegleiter

Was bin ich noch wert?

Aushang Fakten - GDL Aktuell - 18.06.2013

Foto: GDL
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Unser Beruf des Zugbegleiters ist anspruchsvoll. Mit hoher Fachkenntnis und psychologischer Kompetenz repräsentieren wir die Eisenbahnverkehrsunternehmen, helfen Reisenden, geben Auskunft und meistern schwierige Situationen. Als Visitenkarte und Aushängeschild der Unternehmen halten wir täglich den Kopf hin für Verspätungen, Störungen und Fehlplanungen aller Art.

Allzu oft sind wir der Sündenbock für Vorgänge, die nicht wir zu verantworten haben, sondern die durch Unzulänglichkeiten in der Organisation oder durch äußere Einflüsse entstehen. Doch wie wird uns dieser Einsatz gedankt? Von Wertschätzung unserer Arbeit kann keine Rede sein. Im Gegenteil - mit stets neuen Maßnahmen versuchen die Arbeitgeber, unseren Berufsstand zu entwerten und herabzusetzen. Aktuell versucht die DB über die Gesamtbetriebsräte durch Absenkung der psychologischen Anforderungen mehr Luft während der derzeitigen Fachkräfteknappheit zu erlangen.

Klar ist: Wir sind qualifizierte Zugbegleiter, nicht die Fußabtreter der Unternehmen. Wir sorgen für Qualität in den Zügen und haben Anspruch auf Respekt und Anerkennung unserer Arbeit. Darum fordert der bundesweite Arbeitskreis Zugbegleitdienst die Umsetzung des Rahmentarifvertrages für Zugbegleiter (BuRa ZubTV) mit seinen Qualifikations- und Entgeltforderungen!

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